Bericht zur ordentlichen Vertreterversammlung am 07. Juni 2011
Den Termin zur ordentlichen Vertreterversammlung nahmen neben 4 Aufsichtsratsmitgliedern, den beiden Vorständen und Gästen auch 27 von den 63 Vertretern wahr.
Nach der Begrüßung und dem Feststellen der Formalien folgte die Beschlussfassung der Tagesordnung und anschließend der Bericht des Aufsichtsrates über den vom Verband vorgelegten Prüfungsbericht zum Jahresabschluss 2009.
Der Vorstandsvorsitzende hielt den Vortrag zum Geschäftsbericht/Jahresabschluss 2010. Zu den folgenden Hauptthemen wurde jeweils eine Übersicht zur Anschauung präsentiert:
- die Entwicklung des Jahresergebnisses 2005 bis 2010
- Gewinn- und Verlustrechnung 01.01.-31.12.2010 im Vergleich mit dem Vorjahr
- die Betriebskosten 2010 in Höhe von 1,724 Mio. EUR
- der Betriebskostenvergleich 2010/2009/2008
- die Betriebskosten 2010 im Vergleich zu den Neuen Bundesländern
- die Struktur der Genossenschaft aufgezeigt im Organigramm und ebenso die Struktur der Dienstleistungsfirma, MGE, Moritz Gebäude- und Energiemanagement
- die Personalkosten
- die Entwicklung der Instandhaltungskosten 2005-2010
- eine Übersicht der hauptsächlichen Instandhaltungsfirmen im Vergleich 2009 zu 2010
- die Entwicklung des Leerstandes innerhalb der Genossenschaft 2003 bis 2010
- die Entwicklung der offenen Mietforderungen 2003 bis 2010
- eine Analyse der Kündigungen 2010 innerhalb der Genossenschaft
- Fotos des 1. Bauabschnittes Fouquestr. 16 a bis 18
- erste Fotos des 2. Bauabschnittes Fouquestr. 22 bis 23 a
- die Entwicklung sanierter Wohnungen der GWG seit 1990
An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, dass ein Termin für die Versendung der Betriebskostenabrechnung 2010 noch nicht benannt werden kann, da die Sachbearbeiterin bedingt durch Krankheit zur Zeit ausfällt.
Es folgte der Bericht des Aufsichtsrates über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2010. Anschließend wurde der Bericht des Aufsichtsrates zum Geschäftsbericht und zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 vorgetragen.
Nachdem Fragen über die durchschnittlich zu erzielende Miete der Modernisierungsobjekte Fouquestraße, zur Übersicht der Instandhaltungsfirmen, zum neuen Fernwärmeanschluss der Fouquestraße 25 und zur Feuchtigkeit im Keller der Fr.-Ziegler-Straße geklärt wurden, kam es zu den Beschlussfassungen lt. Tagesordnung.
Durch übergroße Mehrheit wurde den folgenden Beschlussfassungen zugestimmt:
- Beschluss über den vom Verband vorgelegten Prüfungsbericht zum Jahresabschluss 2009: Der Aufsichtsrat schlägt vor, den vom Verband vorgelegten Prüfungsbericht zum Jahresabschluss 2009 zur Kenntnis zu nehmen.
- Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses zum Geschäftsjahr 2010: Der Aufsichtsrat schlägt vor, den vorliegenden Jahresabschluss 2010 nebst Lagebericht festzustellen.
- Beschluss über die Verwendung des Jahresüberschusses aus dem Geschäftsjahr 2010: Der Aufsichtsrat schlägt vor, den Jahresüberschuss 2010 in Höhe von 392.791,11 EUR zur Deckung des aufgelaufenen Bilanzverlustes zu verwenden.
- Beschluss über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2010: Der Aufsichtsrat schlägt vor, den Mitgliedern des Vorstandes, Herrn Helmut Fritz und Herrn Kay Wegener, für das Geschäftsjahr 2010 Entlastung zu erteilen.
- Beschluss über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2010: Der Aufsichtsrat schlägt vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2010 Entlastung zu erteilen.
Bevor es zur Beschlussfassung über den Abschluss des Ergebnisabführungsvertrages kam, erläuterte der Vorstandsvorsitzende noch einmal das Ziel und die Absicht zur Weiterführung der bisherigen Reparaturbearbeitungen und Hausmeisterdienste sowie den positiven Aspekt aus steuerlicher Sicht.
Sodann folgte der Beschluss über den Abschluss des Ergebnisabführungsvertrages: Der Aufsichtsrat schlägt vor, dem vorgelegten Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Technischen Service GmbH und der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft „Neuer Weg“ Brandenburg e. G. zuzustimmen. Die Zustimmung erfolgte von 25 Vertretern, 2 erteilten ihre Ablehnung.
Durch übergroße Mehrheit wurde der folgenden Beschlussfassung zugestimmt:
- Beschluss über die Aufsichtsratsvergütung: Dem Aufsichtsrat steht gemäß Beschluss eine Vergütung zu. Aufgrund aktueller Rechtsprechung des BFH ist es erforderlich, klarzustellen, dass es sich hierbei um Nettobeträge (exklusive Umsatzsteuer) handelt. Der Aufsichtsrat schlägt daher vor, zu beschließen, dass es sich bei der Aufsichtsratsvergütung um einen Nettobetrag (exklusive Umsatzsteuer) handelt und dass die Genossenschaft die von einigen Aufsichtsrat-Mitgliedern zu berechnende Umsatzsteuer trägt.
Anschließend stand die teilweise Neuwahl des Aufsichtsrates entsprechend der Satzung einschließlich der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates an. Nach dem Rotationsprinzip gem. § 24 (2) Satzung der Genossenschaft scheiden Frau Ermisch und Herr Stieger oder Herr Menzel aus dem Aufsichtsrat aus. Frau Ermisch und Herr Stieger stellten sich zur Neuwahl und wurden einstimmig wieder in den Aufsichtsrat gewählt. Beide nahmen die Wahl an.
Nach der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates wurde mitgeteilt, dass die Positionen des Aufsichtsratsvorsitzenden durch Herrn Stieger, des Stellvertreters durch Herrn Menzel und der Schriftführerin durch Frau Ermisch besetzt werden.
Anschließend wurde die Frage, ob bei den Wohnungsanträgen auch Haustiere, wie Hundehaltung, ein Kriterium für die Entscheidung der Wohnungsvergabe ist, noch bejaht und kurz erläutert.
